Sabine Bätzing fördert Online- und Computerspielsucht
Hey, Sie! Ja, Sie! Wollen Sie tolle Killerspiele spielen? Wollen Sie zwei Menschen in Autos aufeinanderkrachen lassen? Dann spielen Sie Go for Bätzing, das völlig uncoole Internetausdruckerspiel, in dem Sie’s Sabine Bätzing mal so richtig zeigen können.
Und wenn Sie damit noch nicht angefixt sind und computerspielsüchtig sind (Sie sollten aber schon erwachsen sein, um dieses gefährliche Spiel spielen zu dürfen), dann lesen Sie einfach ein wenig auf der Satireseite von Frau Bätzing, der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, die am besten alles vom Alkohol übers Rauchen bis zum Internet verbieten lassen will, weil es süchtig machen könnte.
Auf sabine-baetzing.de findet sich einfältige Realsatire auf einer in der Höhe auf 605 Pixel beschränkte Webseite (das sieht dann ausgedruckt wohl ganz prima aus) voller Validierungsfehler und mit vielen Links zu süchtig machenden Social Networks, die auch sogleich erklärt werden:
Auch wenn es kaum zu glauben ist, es geht noch einfältiger:
Katholisch sein ist wichtig, deshalb steht es direkt nach der Angabe von Namen und Alter. Zum Glück folgt nicht noch ein Beitrag zum Thema Mein schönstes Ferienerlebnis im Pferdegestüt.
Man beachte auch die Mitgliedschaften:
Mitglied der Gruppe “Youngsters” der SPD-Bundestagsfraktion (Abgeordnete bis 40 Jahre)
Yo, is’ klar, digga! Youngster bis 40 Jahre…voll phatt kurz vor scheintot, ey alda!
Aber Frau Bätzing ist nicht nur ein Youngster mit ihren jungen 34 katholischen Jahren, sie ist auch das fleißige Arbeitsbienchen, wie man aus den 5 Fragen auf ihrer Webseite erfährt; euphemistisch FAQ genannt…mehr als 5 kamen da wohl leider nicht zusammen.
Ja, junge Menschen als Kanonenfutter in einen Nicht-Krieg-Krieg zu schicken, ist schon hart. Und ganz im Gegensatz zu all den anderen, die nur nach Fraktionsvorgabe abstimmen, hat sich Frau Bätzing immer intensiv mit allen Fragen auseinandergesetzt. Toll! Aber leider kaum zu glauben.
Übrigens kann man Frau Bätzing auch treffen.
04.07.09 “Sabine bewegt”, Treff: Parkplatz, Waldbreitbach
Cool, Parkplatztreff. Das verbreitet bestimmt ein ähnliches Flair wie eine Baumarkteröffnung durch abgehalfterte Z-Promis.
Oder man wartet bis kurz vor der Wahl:
Kaffee? Tee? Die enthalten doch beide süchtigmachendes Koffein! Und das bekommt man von der Drogenbeauftragten serviert? Ich bin schockiert!
Daß in den Wahlkampfzeiten die Wähler den Kontakt zu den zu Wählenden suchen, halte ich für ein Gerücht. Es sind doch eher die zu Wählenden, die sich kurz vor den Wahlen auf Marktplätzen, Parkplätzen, Einkaufzentren und anderen öffentlichen Plätzen prostituieren und versuchen Freier, äh, Wähler anzulocken.
Ach, warum gebe ich mir (zusammen mit anderen) eigentlich so viel Mühe mit Satireseiten wie für die geliebte Bundesregierung (die übrigens nicht bei allen wirklich gut ankommt - Brendel ist ein Verräter!), wenn es doch Realsatireseiten wie sabine-baetzing.de gibt?







