polizeiliche Kriminalstatistik
Abgesehen von der Mißachtung der informationellen Selbstbestimmung durch Maßnahmen wie den genetischen Fingerabdruck oder einer Rundumvideoüberwachung zur WM und danach sprechen auch die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik gegen eine Ausweitung der staatlichen Spitzelaktionen. Bei sinkender Kriminalitätsrate und gleichzeitig gestiegenen Aufklärungsraten gibt es kaum einen trifftigen Grund, das staatliche Überwachungsarsenal auszubauen. Auch in Zukunft dürfte sich aufgrund der fortschreitenden Vergreisung und anderer Faktoren wenig ändern.
4 Kommentare
rabenhorst am 10/6/05 um 07:28
Crime Reality Checks
Im Jahr 2004 wurden in Deutschland 6 633 156 Straftaten polizeilich erfasst. Damit ist bundesweit ein Anstieg um 0,9 Prozent zu verzeichnen. Die Entwicklung der Fallzahlen ist auch durch eine systemumstellungsbedingte Nacherfassung in Baden-Württemberg beNeo-Bazi am 10/6/05 um 11:57
Die fortschreitende Vergreisung sollte uns eher beunruhigen. Alte Männer sind gefährlich, weil sie nichts mehr vom Leben erwarten. Das berichtete “Der Spiegel” kürzlich in einem Beitrag über Leo Kirch, das kann ich an mir selber beobachten und bestätigen. Ihr Angebot auf Mitgliedschaft in der ZAF, welches Sie mir im Hause Fellow Passenger gestern unterbreiteten, nehme ich übrigens gerne an. Allerdings dachte ich bisher, ich sei bereits in Ihrem Kreise angekommen.
Tschüß bis neulich.zenzizenzizenzic am 13/6/05 um 13:10
Herr Neo-Bazi,
für die Aufnahme in den erlauchten Kreise der ZAF finden Sie hier das ZAF-Logo als pdf-Dokument zum Ausdrucken auf Papier, Aufkleber oder sonstigem Unsinn…Sie können sich das natürlich auf der Haut verewigen lassen.






fellow passenger am 10/6/05 um 03:56
Die Politiker schützen mit allen Mitteln ihre Beute. Totale Überwachung ist alles was ihnen bleibt, um ihre Pfründe und die ihrer Gönner zu sichern. Auf lange Sicht geht das zwar schief, aber vierzig Jahre kann das schon klappen, wie wir am Beispiel der DDR sehen konnten. Das reicht locker.