Extremisten und Topgefährder

Vor diesem Hintergrund äußerte Petke scharfe Kritik an den bestehen Regeln zur Einbürgerung. “Wir haben in Teilen einen viel zu laschen Umgang mit dem Ausländer- und Einbürgerungsrecht”, sagte er. Deshalb unterstütze er den Vorstoß Baden-Württembergs in dieser Frage. Der dort eingeführte Einbürgerungstest sei ein “Beitrag sicherzustellen, dass Leute nicht Deutsche werden, die nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung” stünden. “Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass Extremisten und Topgefährder die Möglichkeiten unserer Freiheit missbrauchen wollen, um unsere Freiheit abzuschaffen.”

Der Instandhaltungsmechaniker, Diplomverwaltungswirt und Generalsekretär der CDU Brandenburg Sven Petke (verheiratet, 2 Kinder, evangelisch) hat noch nicht so recht mitbekommen, daß gar nicht die ausländischen die Einbürgerung begehrenden Extremisten und Topgefährder das Problem sind, sondern deutschstämmige Extremisten und Topgefährder wie z.B. Beckstein, Schünemann, Merkel oder deutsche Abgeordnete des EU-Parlaments für die es bisher leider keinen Gesinnungstest gibt, die aber vielfach nicht (mehr) auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen und die die bisherigen Freiheit mißbrauchen, um eben diese Freiheit abzuschaffen. Herr Petke sollte erstmal vor seiner eigenen (Partei-)Tür kehren, bevor er vollmundig Stammtischparolen zum besten gibt.

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