RFID-Transplantate bei Menschen
Neu ist der Einsatz von RFID-Transplantaten in der Spaßgesellschaft nicht. Und man konnte sich nur kopfschüttelnd fragen, warum Leute geistig so herausgefordert sind, sich Chips implantieren zu lassen, nur um einen Pseudo-VIP-Bereich betreten zu können (nichts ist langweiliger als unter Leuten zu sein, die sich für very important halten) und dem Clubbetreiber eine vereinfachte Abrechnung zu ermöglichen. Mit dem Markieren von Mitarbeitern gewinnt das ganze Procedere aber eine neue Qualität. Bisher wurden anscheinend zwei Angestellte der Firma CityWatcher entsprechend markiert, die damit Zugang zu einem gesicherten Datencentre erhalten. Und noch geschieht es “freiwillig”. Aber wir alle wissen, daß nicht wirklich von Freiwilligkeit die Rede sein kann, wenn man ggf. seinen Job verliert, wenn man sich keinen RFID-Chip implantieren läßt.
Der VeriChip scheint allerdings alles andere als sicher zu sein, um wirklich eine zweifelsfreie Identifikation zu ermöglichen und nur den vorgesehenen Personen wie im Fall CityWatcher den Zugang zum Datencentre zu ermöglichen.
CityWatcher scheint ein Unternehmen zu sein, welches ansonsten aber wenig vom Recht am eigenen Bild und vom Recht auf informationelle Selbstbestimmung hält. Voller Stolz werden auf der Webseite Videos zum Download angeboten, die diverse Gesetzesverstöße dokumentieren, die mit firmeneigenen Überwachungskameras aufgezeichnet wurden.






guan am 10/2/06 um 20:05
das ganze nimmt echt astrakte züge an: raus aus der gemütlichkeit, rein in die stramme diktatur!
1984 war gestern (eher ‘1984′ potenziert). und das sollte uns allen wirklich zu denken geben, wenn jeder irgendwann mal mit dem geburtsschein per gesetz “bestückt” werden würde…
prost mahlzeit!