Erkenntnisse und Fragen aus der Küche

Ungeschälte Samen des Sesams (Sesamum indicum) sind nicht dazu geeignet, in der Pfanne geröstet zu werden. Sie springen dort nur lustig herum ähnlich wie Popcornmais. Sesamsamen sind mit rund 50% Fett, 18% Eiweiß und 10% Kohlenhydraten nicht ganz kalorienarm, peppen aber geröstet fast jedes frugale Mahl auf.

Hat man eigentlich noch intakte Geschmacksknospen, wenn man ein Essen, das mit zwei Rispen frischem grünen Pfeffer (Piper nigrum), frischem Ingwer (Zingiber officinale) und mit 7 zerkleinerten frischen Chilis (Capsicum sp.) gewürzt wurde, gerade so einigermaßen scharf findet?

(Die Bilder stammen einmal mehr aus Köhlers Medizinalpflanzen.)

2 Kommentare

  1. fellow passenger  am 18/8/06 um 02:21

    Da sich die von mir in der Pfanne gerösteten Sesamsamen bislang immer friedlich verhalten haben, schließe ich daraus, daß sie geschält gewesen sein müssen. Bislang unergründlich blieb die Frage, was außer der Farbe der Unterschied zwischen schwarzen und weißen Sesamkörnern sein mag.

  2. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 18/8/06 um 20:40

    Ungeschälte Sesamsamen sehen auch dunkler (mehr bräunlich) aus, als geschälte, die eher weißlich/hellgelb sind.
    Schwarze Sesamkörner habe ich bisher noch nicht verwendet. Sind die geschält auch schwarz?
    Das Rösten stelle ich mir auch etwas schwer vor bei schwarzen Erzeugnissen, da erkennt man doch gar nichts…man riecht dann wohl nur, wenn man die Samen zu lange geröstet hat.

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