Immer das gleiche
Ich lese gerade ein Buch darüber, wie der Hays Code in den USA durchgesetzt wurde. Vieles an der Kritik - vor allem kirchlicher Einrichtungen und Interessenvertretungen - zeigt Parallelen zur heutigen Verteuflung des Internets (z.B. als Fernuniversität des Terrors) und sogenannter Killerspiele.
At a conference on child welfare in 1909, Edward H. Chandler characterized motion pictures as “a new and curious disease [that] had made its appearance in our cities, selecting for its special victims only boys and giris from ten to fourteen.” The minister of the Calvary Evangelical Church in Philadelphia called movies “schools for degenerates and criminals.” Another minister, the Reverend Wilbur F. Crafts, said movies were “schools of vice and crime . . . offering trips to hell for [a] nicklel.” A professor of philosophy at the University of Kansas warned the nation that “pictures are more degrading than the dime novel because they represent real flesh and blood characters and import moral lessons directly through the senses. The dime novel cannot lead the boy further than his limited imagination will allow, but the motion picture forces upon his view things that are new, they give firsthand experience.”
Canon Chase, who campaigned against the movies for three decades, called films “the greatest enemy of civilization.”
[Zitat aus Gregory D. Black: Hollywood Censored, Cambridge University Press 1994]
Es scheint, daß den Ewig-Gestrigen nicht wirklich neue Argumente einfallen, wenn sie eine Technologie kontrollieren wollen, die sie nicht wirklich verstehen oder von der sie falsche Vorstellungen haben. Denn natürlich wollten die oben genannten Kritiker das Medium Film nutzen, um ihre Werte unters Volk zu bringen und zu propagandieren.
3 Kommentare
Zenzizenzizenzic Armee Fraktion am 27/1/07 um 00:15
Herr Tony, Sie wiederholen sich und dreschen Phrasen!
pascal am 27/1/07 um 11:57
Ach, total falsch…
Bis jetzt hat Beckschäubohm noch nicht gesagt, das Internet stelle billige Trips zur Hölle zur Verfügung. Und man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, Politiker, die kennen sich mit Höllentrips aus… Ausser die grünen Weicheier natürlich, mit ihren Gartenerzeugnissen…






Tony am 27/1/07 um 00:12
Der Mensch hat sich nicht viel verändert, auf jedenfall nicht in den letzten 100 Jahren. Wer sich für “modern” oder “fortschrittlich” hält, lügt sich in die eigene Tasche. Wir sind unseren Vorfahren näher als uns lieb und bewusst ist. Es sind immer die gleichen Handlungsmuster, ich wiederhole mich und dresche Phrasen.