Anti-Drogen-Impfungen für Neugeborene
Großbritannien, das Land an der Speerspitze zum Überwachungsstaat, der feuchte Traum aller Despoten, der zeigt, was mit scheinbar demokratischen Mitteln erreicht werden kann, um eben diese demokratischen Mittel abzuschaffen (natürlich im Rahmen des großen Ganzen und im Kampf fürs Gute für alle, die sich regelkonform verhalten), plant nun nach Informationen von The Sun eine Art Anti-Drogen-Impfungen für Neugeborene.
Nun ist die Sun so etwas wie eine verschärfte Ausgabe der Bild und deren Meldungen folglich mit Vorsicht zu betrachten, aber angesichts der Entwicklungen im Vereinigten Königreich halte ich derartige Überlegungen der Regierung durchaus für möglich. Im Supernanny-Staat gilt es, neues Humankapital schon frühzeitig auf Linie zu bringen. Als Testballon ist eine Anti-Drogen-Impfung sicher gut geeignet, denn welche Eltern wollen ihr Kind schon in der Drogen-Hölle sehen. Es stellt sich nur die Frage, was kommt als nächstes, wie freiwillig wird diese Maßnahme sein, wie groß der gesellschaftliche Druck, seinen Säugling impfen zu lassen etc.
Die Soma-Ausgabe à la Brave New World kann sich der allmächtige Staat unter diesen Bedingungen dann auch einsparen.
7 Kommentare
Tony am 3/2/07 um 20:56
Uuuuh, da hat wohl jemand in der Downing Street das Memo nicht bekommen. Mit welchem Human-Material sollen dann noch die Privatgefängnisse gefüllt werden? Und wie kann man dann noch vom Drogenhandel profitieren? Und welchen Sinn hat dann noch der Afghanistan Einsatz? Bei dem ganzen scheint es sich um eine schwere Panne in Britischen Regierung zu handeln.
Zur Lektüre empfehle ich in diesem Zusammenhang folgende Artikel:
http://stefzucconi.blogspot.co.....bling.html
http://stefzucconi.blogspot.com/2007/02/drugs.htmlWer viel Zeit hat sollte dieses umbedingt lesen:
http://lobster-magazine.co.uk/.....l-drug.htmNoch ein Schuss davon, und der Abend ist endgültig ruiniert:
http://www.antiwar.com/deliso/?articleid=2917(Habe ich schon erwähnt, das ich eine gute Verschwörungstheorie spannender finde als das meiste was im Fernsehen läuft?)
Tony am 4/2/07 um 13:33
Ich habe den Link zur Sun mal forgewarded. Eine Interessante Betrachtung ist dabei rausgekommen:
http://stefzucconi.blogspot.co.....ve-em.htmlAchja, bei Blair’s gibt es wohl eine andere Auffassung was Impfungen anbetrifft:
http://www.timesonline.co.uk/a.....09,00.htmlZenzizenzizenzic Armee Fraktion am 4/2/07 um 15:02
Ach diese Politiker wieder einmal…Wasser predigen und Wein saufen wollen aber unter Druck trinken die dann auch mal Wasser. Leider verlaufen Aktionen wie “Ich toller Politiker zeige euch dummen Wahlvieh mal wie sicher dieses und jenes ist” mehr so nach dem Muster John Gummery.
Zum Thema Impfungen hatte ich schon hier mal einen interessanten Artikel verlinkt, der ganz unten erhellendes zur WHO und zur Rockefeller-Stiftung enthält:
Die Organisation bestätigte auch einige weitere seltsame Tatsachen über das Impfprogramm der WHO: Eine Tetanus-Impfung erhielten nur Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren, aber keine Männer und keine Kinder. Das Vorhandensein von hCG ist eine eindeutige Verunreinigung der Impfung. Es gehört nicht dazu. Laut wissenschaftlichen Artikeln, die auf Bemühen der WHO veröffentlicht wurden, hat die WHO mit finanzieller Unterstützung unter anderem von der Rockefeller Foundation, der Weltbank, des Population Council und der Ford Stiftung, während 20 Jahren an der Entwicklung einer Anti-Fruchtbarkeits-Imfpung, bei der hCG mit Tetanus und andere Impfstoffe verwendet wurden, gearbeitet. Dokumentiert hat dies die WHO, aber auch andere, einschliesslich der renommierten englischen medizinischen Zeitschrift The Lancet, in der Ausgabe vom 11. Juni 1988 mit dem Artikel “Clinical Trials of a WHO Birth Control Vaccine” (Klinische Versuche mit einer WHO-Impfung zur Geburtenkontrolle).
Bis Mitte 1993 hatte die WHO insgesamt 365 Millionen Dollar solcher Forschungsgelder für “reproduktive Gesundheit”, einschliesslich der Forschung zur Implantierung von hCG in die Tetanus-Impfung, ausgegeben. Die WHO war nicht in der Lage zu erklären, warum man bei geimpften Frauen Antikörper gegen hCG fand. Schwach entgegnetet sie, es sei “unbedeutend”. Produziert wurde die Impfung von der kanadischen Firma Connaught Laboratories Ltd und der australischen Intervex and CSL Laboratories.
Seit den 1920er Jahren war die Rockefeller-Stiftung unter den führenden Sponsoren der weltweiten Programme zur Verringerung der Bevölkerung. Wenn die Berichte über die Impfungen zur Geburtenkontrolle zutreffen, lässt sich unschwer vorstellen, dass die -Rockefeller-Stiftung auch zu denen gehört, die planen, die Technologie des gentechnisch veränderten Saatgutes als mögliches Mittel zur Kontrolle des Wachstums der Weltbevölkerung durch zukünftige Beherrschung der Nahrungsversorgung einsetzen.
Die Theorie des Narcostates ist auch ganz allerliebst, Herr Tony…noch eine halbwegs überzeugende Verschwörungstheorie mehr.
Zenzizenzizenzic Armee Fraktion am 4/2/07 um 15:10
Bei einer Impfung vor Jahren hatte ich mich auch gewundert, daß Quecksilberverbindungen als Konservierungsmittel eingesetzt werden, und daß diese überhaupt zugelassen sind.
Ansonsten bin ich schon eher ein Anhänger der Schulmedizin. Vielleicht liegt’s auch am naturwissenschaftlichen Studium vor über einem Jahrzehnt. Jedenfalls halte ich’s für unvernünftig, Impfungen per se zu verteufeln.
Zum Arzt gehe ich aber trotzdem erst, wenn ich selbst weiß, was ich habe. Was anderes als rumrätseln macht so ein Arzt bei allgemeinen Symptomen, die man am Anfang vieler Krankheiten hat (Kopfschmerzen, Unwohlsein, Durchfall, Erbrechen etc.), sowieso nicht. Dafür muß man nicht in depressiv-machenden Wartezimmern mit Schundzeitschriften des Lesezirkels rumsitzen.Tony am 5/2/07 um 00:48
Ich bin ja auch kein Feind der Schulmedizin, aber die kochen auch nur mit Wasser. Die gesundheitlichen Probleme die ich hatte konnte man nichtmal richtig einordnen.
An einem guten Freund von mir, der 2005 an einem Tumor am Seh-Nerv gestorben ist, haben die bis zum Schluss rumgestochert. Im Nachhinein frage ich mich ob die Tatsache, das sein Vater Allgemeinmedizner (im Ruhestand) ist, inzwischen von mir nicht als negativ zu bewerten ist. Erkennung des Tumors erfolgte relativ spät (man tippte zuerst, ohne CT, auf irgendwelche Seh-Beschwerden), im CT war nicht eindeutig was für eine Art von Tumor, Biopsie am Tumor um mehr zu erfahren, Behandlung mit Gamma-Knife die aber nicht die Wirkung zeigte, Chemo, die auch nicht das brachte was zu erhoffen war und dann nochmal eine Biopsie, einfach nur um Festzustellen was für eine Art von Tumor das nun ist. Die letzte Biopsie gab ihm den Rest und erst die Autopsie brachte Klärung was denn eigentlich das für ein Tumor war.
Tut mir leid das hier auszubreiten, ich weiss nicht ob ich das hätte schreiben sollen, aber es musste raus.
Zurück zum Thema, wenn man sieht um wieviel Geld es geht, dann sind die Homeopathen sicherlich nicht die einzigen Scharlatane. Antibiotika sind “krude” meiner Meinung nach, wenn es so richtig schlimm wird mit Multiresitenzen wird man sich bei den Medizinern so richtig aufs Maul hauen, da hat man dann keine Antwort mehr. Denn etwas besseres als unser Imunsystem werde die so schnell auch nicht entwickeln können. Wie sollten sie auch. An AIDS forscht man schon seit Jahren rum, nur damit man den Virus mit einem Medikamenten-Cocktail in Zaun hält. Und wenn der Papst das Kondom verteufelt und der Westen die Patentrechte bei Medikamenten für die größte Errungenschaft seit der Kreuzigung Jesu hält, dann werde ich gläubiger Verschwörungtheoretiker.
Zenzizenzizenzic Armee Fraktion am 5/2/07 um 01:30
Klar kochen die auch nur mit Wasser…oft wäre eine genau Untersuchung z.B. des Blutes nach bakteriellen oder viralen Erregern sinnvoll, um die genau Ursache zu erfahren. Aber wer soll das in der Masse bezahlen? Und wie das tragische Beispiel Ihres Freundes zeigt, klappt manchmal nicht mal das Eingrenzen der Ursache trotz moderner Technologie.
Vielfach kann man wirklich nur auf ein funktionierendes Immunsystem hoffen.Antibiotika per se sind eigentlich eine geniale Entdeckung. Das Problem ist die Sorglosigkeit im Umgang. Breitbandantibiotika auf gut Glück bei Erkältungen zu verschreiben, sollte zum Entzug der Zulassung führen. Aber der Patient sollte die Antibiotika eben auch so lange wie empfohlen nehmen, selbst wenn er schon symptomfrei ist, um Resistenzen zu vermeiden. Und vom Einsatz von Antiobiotika in der industriellen Fleischproduktion will ich gar nicht erst anfangen.






Jasper am 3/2/07 um 19:39
sehr schöner Streich das mit Brave New World in Verbindung zu bringen, War doch Aldous Huxley Brite und einer der ersten und besten Utopisten.
Soma spielt gewissermaßen eine Schlüsselrolle in Brave New World. Einerseits als Mittel die Maßen zu dämpfen und zu kontrollieren, andereseits als Ersatzt für viele verlorengegangene Dinge in dieser Tapferen neuen Welt.
mfg