Deutschlands attraktivster Mann

Manche Suchbegriffe, mit denen Personen auf die Seite der ZAF stoßen, wecken hin und wieder meinen persönlichen Ehrgeiz, so z.B. erster bei google, Jubelperser oder Grüßaugust. Gestern suchte jemand nach der Kombination Deutschlands attraktivster Mann und leider, leider tauchte dieses Blog nicht an erster Stelle auf. Das geht so nicht, deshalb erfolgt nun dieser sinnlose SEO-Beitrag, damit ich künftig hoffentlich behaupten kann, daß ich laut Google Deutschlands attraktivster Mann bin. Zum Beweis gibt’s auch zwei Bilder, die ich passenderweise auch deutschlands_attraktivster_mann benannt habe.

[Nachtrag 20:22 Uhr: Das ging ja fix...momentan erscheint bei der Suche nach Deutschlands attraktivster Mann diese Seite an erster Stelle bei Google.]

13 Kommentare

  1. ben  am 24/5/07 um 17:52

    es fehlt noch: Bill Kaulitz sagt: “Dies ist der attraktivster Mann!” ;)

  2. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 24/5/07 um 18:10

    Sie wollen mir wohl die ganzen Tokio-Hotel-Fans ins Blog locken, Herr Ben?

  3. 3967  am 24/5/07 um 18:50

    Langsam kriege Ich den Eindruck Sie sind
    entweder
    a) ein Axt-Fetischist (eig. eher Beil)
    b) doch irgendwie im Geiste ein Brutalo
    d) beides zu eine zufälligen Prozentsatz

    ;-)

  4. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 24/5/07 um 19:30

    Wenn ich mir schon eine Beilaxt kaufe, Herr 3967, dann sollte ich sie auch nutzen. Da ich keinen Kamin habe und deshalb kein Holz hacken muss, verwende ich das halt für ein paar Photos. Amoklaufen liegt mir als friedfertiger Mensch nicht wirklich, vermute ich mal. Außerdem hatte ich die beiden Motive für eine meiner Photoseiten kürzlich in ähnlicher Form verwendet. Da waren die beiden Bilder hier heute recht schnell zusammengebastelt.

  5. 3967  am 24/5/07 um 22:42

    Ein wenig Ironie Gestern und Heute…
    “”"Wenn ich mir schon eine Beilaxt kaufe, Herr 3967, dann sollte ich sie auch nutzen”"”

    Bedeutet dies, wenn Ich mir eine Waffe Kaufe sollte Ich Sie auch benutzen, wieso das denn ? ;-)

    “”"Amoklaufen liegt mir als friedfertiger Mensch nicht wirklich, vermute ich mal.”"”

    Aha, das bedeutet also, Sie sind kurz davor es herauszufinden, vergessen Sie Ihren Fotoapparat nicht ;-)

    PS: ein irgendwie passender Vergleich: erinnern Sie sich noch an die Diskusion zum Thema Krieg und Gewalt etc.,
    Ich als Kriegsgegener aber “Waffen”verkäufer…
    Das kommt mir bei Ihnen als friedfertiger Mensch aber Amok-poser bekannt vor…

  6. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 25/5/07 um 01:35

    Eine Axt sehe ich eher als ein Werkzeug an (z.B. zum Holzhacken) und nicht primär als Waffe (und ich schrieb ja auch nix von Waffe). Bei einem Messer z.B. ist es ähnlich. Auch das können Sie, wenn Sie wollen, Herr 3967, als Waffe zweckentfremden, oder eine Gabel oder einen Eiszapfen…

    Ich denke, wenn ich mal Amok laufen sollte, lege ich mir vorher eine Videokamera zu. Damit kann man besser Dokumentationen drehen. Allerdings widerspricht eine Planung des Ganzen meiner Vorstellung eines Amoklaufes.

  7. ccorn  am 25/5/07 um 04:43

    “Allerdings widerspricht eine Planung des Ganzen meiner Vorstellung eines Amoklaufes.”

    Amokläufe sind insofern nicht spontan, als ihre Entfaltbarkeit vom werdenden Amokläufer bewusst aufgebaut, gewissermaßen also vorbereitet wird. Wikipedia hält sich da etwas bedeckt, unterscheidet aber den Amoklauf klar von einer Affekthandlung.

  8. ccorn  am 25/5/07 um 04:56

    Nachtrag: Gerade weil “werdende” Amokläufer auf größtmögliches Grausamkeits- und Tötungspotenzial achten, würden die sich eher mit Kettensägen als mit Äxten oder Beilen anfreunden…

  9. 3967  am 25/5/07 um 07:12

    @ ZAF & @ ccorn
    die ursprüngliche Bedeutung von Amok hat sich
    gewandelt (bzw. wurde missbraucht) um eine !geplannte! Tötung von Personen bzw. versuchte Tötung etc.
    das ist die “moderne” BILD Bedeutung,

    Amok früher bedeutete ein !spontanes! “durchdrehen” einer Person die in Wut andere Personen schwer verletzt bzw. tötet.

  10. 3967  am 25/5/07 um 07:30

    @ ZAF, ja das Stimmt schon, das Photo von Ihnen
    erweckt aber in keiner Weise den Eindrck als wollten Sie die Axt als Werkzeug verwenden! ;-)

    Es gibt diverse Gegenstände wie Äxte und Messer die sich besser als Waffe verwenden lassen als andere.
    So nebenbei, einen Eiszapfen zweckentfremden? :-)
    Ich finde Missbrauch ist zu überspitzt,
    da muss man wieder unterscheiden,
    Streitaxt oder Axt zum Holz bearbeiten,
    Kampfmesser oder Taschenmesser, etc….
    Das kuriose ist man auch mit eine Streitaxt einen Baum fällen und mit einem Beil töten,
    deshalb sehe Ich die Dinge etwas anders,
    sowohl als Werkzeug als auch als Waffe,
    egal ob die Axt oder das Messer als Werkzeug oder Waffe produziert worden ist.
    Zu den Schusswaffen, bsp. eine Schreckschusswaffe
    kann auch töten (wenn aus nächster Nähe auf den Kopf geschossen wird) obwohl Sie ja eigentlich als “Schreck”-Schusswaffe produziert worden ist.
    Ich könnte jetzt auch noch von Elektroschockern erzählen aber Sie ahnen es bestimmt…;-)
    Das mit der Bestimmung ist im Gesetzestesxt zwar alles ganz toll, die Realität ist aber ein anderes Thema…

    Übrigends für ihre nächste Amok-Photo-Serie könnten Sie einen hochglanzpolierten Streitkolben verwenden ;-)
    So wie im Mittelalter, Baueraufstand und so…

    Falls Sie nicht wissen wie so ein Teil aussieht -> Wikipedia

  11. Hamsterschänderfreund  am 26/5/07 um 07:41

    Es ist doch überaus interessant zu lesen, wie schnell ene Grundstzdiskussion entsteht. Ich finde es nachgerade trivial darber zu diskutieren, ob eine Axt/Beil nun eine Waffe oder ein Werkzeug ist, denn zum guten Schluß entscheidet der Besitzer wie er sie/es benutzen möchte/muss.
    In diesem Zusammenhang mag auf mehrere Tötungsdelikte hingewiesen werden, in denen die Opfer mit dem Absatz (8cm) eines Damen-Pumps erstochen wurden. Gleichwohl wird doch kaum jemand auf die Idee kommen, Damen-Pumps als Waffe zu bezeichnen. Gleiches gilt für Gegenstände wie Füller, Kugelschreiber und ähnliches.

    Zum Begriff “Amok” schreibt Prof.Dr.med. Voker Faust (gefunden bei http://www.psychosoziale-gesundheit.net):

    Amok - Begriff und Geschichte

    Für ein blindwütiges Zerstören oder gar Morden ist die Bezeichnung “Amok” inzwischen ein weltweiter Begriff geworden. Doch das Phänomen an sich ist so alt wie die Menschheit. Auch ist es nicht auf den Fernen Osten beschränkt. Der skandinavische Begriff für Amok-Lauf, nämlich “Berserker-Gang” (siehe unten) spricht für sich - auch für europäische Verhältnisse. In letzter Zeit scheinen sich Amok-Attacken wieder zu häufen. Wie hat es begonnen?

    Der Begriff Amok soll zum einen von dem malaiischen Wort amuk = “wütend” oder “rasend” abgeleitet sein und der erweiterte Ausdruck mengamuk spontane, gewaltsame Angriffe gegen Unbeteiligte charakterisieren. In anderen Schriften heißt es, er stamme aus der portugiesischen Version Amuco, einer in den Hindu-Staaten Indiens gebräuchlichen Bezeichnung für Krieger, die den Feind mit Todesverachtung angreifen und vernichten wollen (ähnlich der dem Tod geweihten Gladiatoren im alten Rom, die ihre Vernichtungskämpfe in der Arena mit der Begrüßung von Kaiser und Publikum begannen: Morituri te salutant = die Todgeweihten grüßen dich).

    In Hinterindien übernahmen malaysische und javanische Krieger den indischen Begriff und auch das den Gegner einschüchternde Kriegsgeschrei “Amok, Amok!” Die dortigen Könige banden ihre “amoucos” mit materiellen Zuwendungen bis hin zu status-verleihenden Ritualen an sich. Die so motivierten Amok-Krieger sollen militärisch und zahlenmäßig weit überlegene Heere angegriffen und dabei fürchterliche Blutbäder angerichtet haben. Damals wurden diese Heldentaten in volkstümlichen Sagen verherrlicht, wobei auch schon einmal einzelne Amokläufer eine heroische Verklärung erfuhren (siehe unten), besonders wenn sie Schande oder erlittene Schmähungen mit einem Massenmord zu vergelten suchten, um anschließend selbst den Tod zu akzeptieren - und meist zu finden.

    [...]

    Im westlichen Sprachgebrauch erfährt die Bezeichnung Amok inzwischen nicht nur eine erweiterte Bedeutung, sondern - wie so manches in unserer Zeit und Gesellschaft - eine geradezu “inflationäre Ausweitung”. So gebraucht man sie u.a. bei Kampfsportlern, z. B. Boxern, die sich einen erbitterten Fight liefern, bei wild gewordenen Tieren (z. B. Stieren oder Hunden) oder sogar bei Naturgewalten wie einem Sturm oder Orkan.

    Auf jeden Fall ist der Begriff Amok inzwischen bedeutungsgleich für jede blindwütige Aggression, und zwar mit oder ohne Todesopfer.

    Der Hamsterschänderfreund

  12. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 26/5/07 um 14:09

    Herr Hamsterschänderfreund, ich habe das Zitat mal in blockquotes gesetzt und etwas gekürzt (Urheberrecht und so), den ganzen Artikel zum Thema Amok kann man bei Interesse hier nachlesen.

  13. 3967  am 26/5/07 um 17:07

    @ Hamsterschänderfreund genau den Artikel meinte ich zum Thema des Begriffs Amok.

    Zu den Waffen, die Grundsatzdiskusion entstand deshalb, weil einerseits Herr ZAF die Meinung vertritt wie Sie auch in unseren Gesetzen verankert ist, wo nach ein Gegenstand eine Waffe ist die dazu bestimmt ist die Wehrfähigkeit eines Menschen herabzusetzen, bzw. einfach als Waffe produziert worden ist.
    Ich dagegen hatte angemerkt das ist ja schön und gut aber nicht Praxisgerecht, da wie gesagt der Besitzer über den Verwendungszweck entscheidet.

    PS: Sie haben sich aber einer makaberen Pseudonym erdacht. Ich hoffe das Sie solche Tätigkeiten nicht wirklich ausüben ;-)

Kommentieren

Kommentare mit mehr als 10 Links werden moderiert. Zum Speichern des Kommentars geben Sie bitte in das dafür vorgesehene Feld ZAF ein.