Sterben - das Magazin für sozialverträgliches Frühableben

Als Reaktion auf das Magazin Leben, das derzeit penetrant und wenig gelungen z.B. auf Hamburger Plakatwänden beworben wird, freut sich die neoliberale Elite bekanntgeben zu können, daß demnächst Sterben - das Magazin für sozialverträgliches Frühableben völlig umsonst gelauncht wird. Das umsonst bezieht sich natürlich auf den Preis, nicht auf den Inhalt, der vor tollen Tipps für ein Leben Sterben in emsiger Demut nur so strotzt. Hier das Titelbild der Erstausgabe, die Sie demnächst bei der Propagandainitiative Ihres Vertrauens erhalten können.

[Das Skelett-Bild stammt aus dem Buch Osteographia, or The anatomy of the bones von William Cheselden aus dem Jahre 1733.]

9 Kommentare

  1. Karloff  am 30/5/07 um 13:38

    Sehr schön gibts das Magazin auch im Abo?
    Wobei sich dann auch wieder die Frage stellt ob man mehr als eine Ausgabe benötigt.

  2. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 30/5/07 um 13:47

    Ich denke auch, Herr Karloff, daß Sterben eher einen geringen Anteil an Stammlesern haben wird. Man könnte so ein Abo natürlich vererben, damit auch der Nachwuchs etwas davon hat.

  3. asozialdemokrat  am 30/5/07 um 14:16

    Herr ZAF, es ist sehr ungewöhnlich, daß das Kartell der Vereinigten Unsozialen (KdVU) sein Zentralorgan unentgeltlich unter´s Volk bringt. Die Abo-Kosten werden aber wahrscheinlich durch die Verwertung von Goldzähnen, Schmuck, Brillen, Haaren…oh, pardon, das war wohl die falsche Epoche.

  4. FanatiX  am 30/5/07 um 14:47

    nein, herr asozialdemokrat, sieh aben sich nicht in der epoche vertan…

    was die vererbung angeht so wird wohl die erbschaftssteuer dementsprechend abgeändert sodass man die hälfte der seiten vernichten muss, dadurch wird das magazin unbruachbar und muss eine weitere ausgabe kaufen, von dem letzten geld was man hat, welches man vom staat bekommen hat und so wieder zurückfließt…

    achja das neue renteneintrittsalter ist toll:
    die leute arbeiten sich tod bevor sie die rente beanspruchen können..der staat macht gewinn! die kassen füllen sich! hurra der aufschwung ist da!

    arbeitslager waren gestern, heute gibt es rente ab 67!

  5. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 30/5/07 um 14:47

    Anfixen, Herr Asozialdemokrat, ist halt immer noch gratis.

  6. asozialdemokrat  am 30/5/07 um 15:44

    “Anfixen, Herr Asozialdemokrat, ist halt immer noch gratis.”
    Ja schon, aber was, wenn man dann vom Kompendium süchtig geworden ist und der Dealer Bares will, was man nicht hat? Bleiben eben doch nur Brille, Haare, Goldzähne…

  7. 3967  am 30/5/07 um 15:56

    @ asozialdemokrat, wer es braucht und nicht genug Geld hat der würde eben Tauschbörsen benutzen um sich das Magazin kostenlos zu besorgen.
    “Raub”kopierende Suizid-Anwärter…
    Und dann heisst es später oh… Milliarden Einnahme-Verluste…
    Der Gewinn durch Renteneinsparung und Selbstmordhilfsmittel-Verkauf wird stilgerecht verschwiegen und die Hinterbliebenen auf Schadensersatz verklagt!…

  8. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 30/5/07 um 16:45

    In modernen Regimen sind wohl eher Organe gefragt, Herr Asozialdemokrat, Brillen, Haare, Häute (gab’s da nicht hautbespannte Lampenschirme und mit Menschenhaut eingeschlagene Bücher?), Goldzähne etc. waren gestern. Siehe auch hier: http://zenzizenzizenzic.de/arc.....-in-china/

    Ich habe das Bild mal mit einem schwarzen Rahmen ergänzt. Das paßt besser zur Thematik des Magazins Sterben.

  9. otti  am 31/5/07 um 16:44

    Hallo Zenzi,
    Ihr Skelett hat ja noch alle Zähne! Der hatte wohl noch nie etwas zum Fressen, die arme Sau.
    Hoffentlich klappt das bald mit dem INSM-Kapitalismus, damit man seine eigenen Organe verkaufen kann, um ein bisschen länger zu überleben.

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