Linktipps (Montag, 18. Februar 2008)

Rose kritisierte zudem, dass 120 Rückkehrer mit ausländisch klingenden Namen zu einem “Sprachtest” gebeten wurden, der Textanalysen fordere sowie Verwaltungswissen, Gemeinschaftskunde oder interkulturelles Wissen abfrage. Dies sei eine weitere Demütigung und Diskriminierung. Nach Ansicht von Ver.di werden die Rückkehrer auch tariflich benachteiligt und ihre Mitbestimmungsrechte ausgehebelt.

Sprachtests wären vielleicht für Hamburger Politiker nicht schlecht (”Wir werden die Kinder- und Jugend- und Studiengebühren abschaffen.”; “Wir werden die Stundien…entschuldigung…wir werden die Pläne an den Schul… oh Gott!”).


Was das Altländer Viertel in Stade kann, kann man in Wien schon lange. Dort sollen nun probeweise Garagen, Müllräume und Aufzüge in Wiener Gemeindebauten überwacht werden.


Die FDP Hamburg ist nicht nur Hamburgs Spaßpartei Nummero Uno, sie droht auch noch lustig Personen, die gegen getarnten FDP-Spam vorgehen, am Mobiltelefon mit Rückfeuern. Mich haben die Werbefuzzis zum Glück nicht bespamt, aber vielleicht konnte dort auch nur niemand meine E-Mail aus dem Impressum abschreiben.


In Hamburg wird derweil weiter am fürsorglichen Nanny-State gearbeitet, der einfach viel besser als man selbst weiß, was gut für einen ist. Nun wird einem noch vorgeschrieben, wie man Getränke zu konsumieren hat.

Auf St. Pauli soll außerhalb von Gaststätten nachts kein Bier mehr in Glasflaschen verkauft werden. Darauf haben sich 17 Tankstellen, Kioske und Shops auf der einen und die Behörden auf der anderen Seite geeinigt. Die freiwillige Vereinbarung sieht vor, in der Zeit zwischen 20 Uhr und 8 Uhr morgens zunächst Bier nur in Dosen oder Kunststoffflaschen im Straßenverkauf abgegeben werden [...] Ausnahme sind sogenannte Premium-Biere in Flaschen, die der Käufer sofort in einen Plastik-becher umfüllen und die Flasche zurückgeben muss.


Zumwinkel referierte über die Herausforderungen im Jahr 2008 und erklärte seinen Führungskräften, was der “wahre Schlüssel zum Erfolg” sei: der Führungsstil. Das erkenne man vor allem in Krisenzeiten, eine Führungskraft sollte vier Herausforderungen meistern: Ergebnisse bringen, den Wechsel vorantreiben, Werte vorleben und Mitarbeiter fördern.
“Sie sind der Schlüssel zum Erfolg, Sie sind die Top-Führungskräfte, die Vorbilder”, gab der kurz darauf geschasste Topmanager seinen Kollegen mit auf den Weg. Und legte weiter nach: “Sie haben den Einfluss, Sie können wirklich führen und einen höheren Wert für unseren Konzern schaffen.”

Mitarbeiterzeitung wie Premium Post sind halt einfach PR-verseuchte Selbstbeweihräucherungs-Wichsblätter der oberen Etagen. Premium Post ist übrigens wie viele andere überflüssige Printerzeugnisse, die eigentlich nur ein ökologisches Desaster sind (Papier- und Energieverschwendung en masse), von Bertelsmanns/Arvatos medienfabrik Gütersloh GmbH produziert.


Und hier im Elephant & Castle Shopping Centre macht Einkaufen sicherlich ganz, ganz viel Spaß! Wenn die schon so freundliche Schilder aufstellen…

6 Kommentare

  1. teoni  am 19/2/08 um 02:46

    hohi…
    haste das Gestotter von dem Sozi Nauman gehört ?
    So ‘ne peinliche Person soll Hamburg vertreten ? Na.. ich weiß ja nicht *hust*

  2. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 19/2/08 um 16:44

    Dank Youtube habe ich das Gestotter jetzt auch mal gesehen/gehört…was ist Naumann eigentlich für ein arroganter Mensch?
    “Der Bürgermeister hat diese Stadt geerbt von Sozialdemokraten, die über Jahrzehnte hinweg unsere Stadt aufgebaut haben.”
    Einem Bürgermeister gehört eine Stadt nicht, ergo gibt es auch nicht zu erben, und auch der SPD gehörte diese Stadt nie (auch wenn der SPD-Filz und arrogante SPD-Politiker oft was anderes vermuten ließen). Und aufgebaut haben die Stadt die Menschen, die in ihr leben und arbeiten. Naumann tut geradewegs so, als ob Hamburg ein Produkt der SPD sei.

    Naumann und der SPD gönne ich noch viele, viele Jahre in der Opposition, mögen die in der Bedeutungslosigkeit versinken, die sie verdienen!

  3. Herr Tony, der Besitzstandswahrer  am 21/2/08 um 11:02

    Herr ZAF, sie wollen also von Beust? Das bekommen wir zu hören (von den Medien und der Konkurenz, nicht von den Menschen), wenn wir so (oder so ähnlich) über die SPD reden…

  4. Zwerg  am 22/2/08 um 02:30

    Wer ist eigentlich der Bürgermeisterkandidat der Piraten?

  5. Zenzizenzizenzic Armee Fraktion  am 23/2/08 um 21:33

    Ich dachte da eher an einen Herrn S. aus Borgfelde, Herr Tony. Meinetwegen braucht Hamburg auch gar keinen Bürgermeister, es reicht doch wenn sich in der Bürgerschaft wechselnde Mehrheiten finden, um dieses und jenes zu entscheiden. Zu Repräsentationszwecken kann man auch einen Elefanten aus Hagenbecks Tierpark in der Republik rumschicken. Der macht mehr Eindruck, ist billiger im Unterhalt, Vegetarier und aus seinen Hinterlassenschaften kann man sogar noch etwas Sinnvolles herstellen.

    Und ansonsten gilt natürlich, nur weil man gegen etwas ist, ist man nicht automatisch für etwas anderes.

  6. Herr Tony, der Besitzstandswahrer  am 24/2/08 um 19:53

    Ja, das war ja auch nicht ernsthaft gemeint.

Kommentieren

Kommentare mit mehr als 10 Links werden moderiert. Zum Speichern des Kommentars geben Sie bitte in das dafür vorgesehene Feld ZAF ein.