Aktion notleidende Bundestagsabgeordnete

Die ZAF als absolutes Pflichtblatt der ökostalinistischen Elite und Hüter der absoluten Wahrheit macht auf ein dringendes Problem aufmerksam. Mitten in Deutschland (ok, geographisch eher am östlichen Rand, eine Stunde oder so von Polen entfernt), darbt die politische Elite dieses Landes bei wahren Hungerlöhnen. Es bedarf dringend einer Art Mindestlohn für Parlamentarier. Denn das Geld aus den schwarzen Koffern des Kapitals ist irgendwann auch einmal aufgebraucht. Und was macht ein Mitglied des Bundestages dann, um den bisherigen Lebensstandard zu halten? Deshalb brauchen wir unbedingt eine Diätenerhöhung für die Bundestagsabgeordneten, damit wir uns auch morgen noch über verfassungswidrige Gesetze aufregen können. Passend dazu gibt’s auch ein Werbeplakat.

Und noch ein Wort in eigener Sache…wegen diverser persönlicher Gründe (und einer gewissen Portion Unlust, mich derzeit konstruktiv mit der aktuellen politischen Lage auseinanderzusetzen und darüber zu schreiben - es erscheint mir derzeit eh wie ein Kampf gegen Windmühlen) wird hier in nächster Zeit wohl nur sporadisch mal etwas erscheinen.

3 Kommentare

  1. Mühle im Rollstuhl  am 6/5/08 um 21:19

    HAT DON QUIJOTE DENN AUFGEGEBEN? NEIN! NEIN! NEIN!

  2. steda_  am 6/5/08 um 23:36

    warum schreibst du von der zentrale der macht, dass sie am “eher am östlichen Rand” unserer “republik” liegt?
    wenn man auf eine landkarte schaut, isses doch eher rechts… aber auch östlich *gg*
    aber die herren und damen abgeordneten sind schon auch schlimm dran… erst mussten sie einer verdoppelung (!) der rentenerhöhung zustimmen, und dann war einigen lauten abgeordneten selbst die mickrigen 1,1 prozent zu viel…
    das koffergeld dürfte mehr profit machen…

    aber hauptsache das ureigenste salär wächst schneller, als die rente… sonst könnten die sozialschmarotzer (aka rentner) ja irgendwann noch aufholen… theoretisch.

  3. Sven  am 7/5/08 um 11:44

    Hat schonmal jemand über die Gründung einer Gewerkschaft für Parlamentarier nachgedacht? Oder einer entsprechenden Organisation für Vorstände?

    Meine Vermutung, dass Politiker wirklich unfähig sind, kriege ich bei der Diätendebatte immer wieder schön bestätigt. Wenn die was auf dem Kasten hätten, dass gäbe es sicherlich andere, weniger öffentlichkeitswirksame Wege, um sich die Bezüge regelmäßig zu erhöhen.

    Das Argument, dass Politiker eigentlich zuwenig Geld erhalten, bei der hohen Last an Verantwortung und Tragweite der Entscheidung und das wir vielleicht kompetentere Leute hätten, wenn der deutsche Staat die Spitenpositionen besser vergüten würde ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. Wobei das in der Wirtschaft auch nicht richtig funktioniert. Es lebe die Vetternwirtschaft, das Micromanagement und die Problemverschiebung - in Ewigkeit - Amen.

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