Werthaltiges im Netz
Man liest und staunt bzw. kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Ausgerechnet Mitarbeiter der Springer-Presse sprechen von Qualitätsjournalismus und Werthaltigkeit.
“Wir wagen, Werthaltiges im Netz künftig nicht mehr zu verschenken, sondern zu verkaufen.”
Dabei ist das Hamburger Abendblatt nun wirklich eines der überflüssigsten Druckerzeugnisse, die es gibt. Und seit das Internet sich auch als Medium für Stellen- und Wohnungsanzeigen durchgesetzt hat, gibt es zum Glück keinen Grund mehr, das angestaubte Posemuckelkäseblättchen, das sich in seichter Hofberichterstattung von Hamburgs Halbwelt und Semiprominenz sowie als redaktioneller Beitrag getarnten Werbebeiträgen ergeht, zu erwerben.
Ach ja, man erinnert sich sicherlich auch, wie die selbsternannte Qualitätspresse auf Google und dessen Newsseite schimpfte. Dennoch möchte man nicht auf Besucher verzichten, die über Google kommen, weshalb man derzeit auch die Seiten beim Abendblatt vollständig lesen kann, die eigentlich kostenpflichtig sind, wenn man den Useragent des Browser mit “Mozilla/5.0 (compatible; Googlebot/2.1;+http://www.google.com/bot.html)” angibt.
Das ist zwar dank des Add-ons User Agent Switcher im Firefox mit zwei Klicks erledigt, leider lohnt es sich nicht wirklich, denn -wie gesagt- geistiger Dünnschiß von Springer bleibt geistiger Dünnschiß.
[via heise.de]
2 Kommentare
Zenzizenzizenzic Armee Fraktion am 19/12/09 um 08:33
Ach, Herr Kreuvf! Kaum bin ich wieder da, schon entdecken Sie Fehler. Das macht mich sehr betroffen und auch ein Stück weit traurig, vor allem, da ich völlig nüchtern war, als ich den Beitrag schrieb.
Dennoch danke für den Hinweis.






OrthoKreuvfie am 18/12/09 um 17:49
Hach, das freut mich.
Da hatte der Herr ZAF wohl einen gezwitschert? ;)
ZAF ist wieder da, juhu :D